Die Website ist sieben Jahre alt, auf dem Handy nur mit Zoomen lesbar, und wer sie damals gebaut hat, ist längst nicht mehr erreichbar. Ein Relaunch über eine Agentur klingt nach Wochen Abstimmung und nach einem Budget, das gerade woanders gebraucht wird. Also stellt sich die Frage, die ich in Gesprächen inzwischen ständig höre: Geht das nicht einfach mit KI?
Die kurze Antwort: Ja, eine Website mit KI erstellen ist heute realistisch, auch ohne Programmierkenntnisse. Die längere Antwort: Es gibt dafür drei sehr unterschiedliche Wege. Sie unterscheiden sich weniger darin, wie schnell der erste Entwurf steht, als darin, wie viel Kontrolle du danach hast und was dich die Seite über Jahre kostet.
Dieser Beitrag stellt die drei Wege mit Aufwand, Kosten, Kontrolle und Grenzen nebeneinander, führt dich Schritt für Schritt durch den dritten und klärt, was die KI dir abnimmt, was bei dir bleibt und was eine Seite braucht, damit sie gefunden wird.
Die drei Wege im Überblick
Alle drei Wege nutzen KI, aber an unterschiedlichen Stellen. Beim Baukasten hilft sie innerhalb eines fertigen Systems. Beim Vibe-Coding-Werkzeug schreibt sie echten Code, und die Plattform betreibt die Seite. Beim Coding-Agenten schreibt sie den Code auf deinem Rechner, und du entscheidest, wo die Seite läuft.
| Weg | Typische Werkzeuge | Laufende Kosten (Stand: September 2026) | Kontrolle |
|---|---|---|---|
| Baukasten mit KI-Assistent | Wix, Jimdo, Squarespace, IONOS | kleinstes Bezahlpaket rund 12 bis 17 Euro im Monat | innerhalb der Grenzen des Baukastens |
| Vibe-Coding-Werkzeug | Lovable, Bolt | mit eigener Domain ab 25 Euro (Lovable) oder 25 US-Dollar (Bolt) im Monat | Code exportierbar, Betrieb bequem auf der Plattform |
| Coding-Agent plus eigenes Hosting | Claude Code, Codex | KI-Abo rund 20 US-Dollar im Monat während des Baus, Hosting ab 0 Euro, Domain wenige Euro im Jahr | vollständig, Code und Betrieb liegen bei dir |
Weg 1: Baukasten mit KI-Assistent
Die bekannten Baukästen haben alle einen KI-Einstieg bekommen. Du beschreibst dein Unternehmen, und das System erzeugt daraus eine erste Website mit Seitenstruktur, Texten, Bildern und Farbwelt. Danach arbeitest du im gewohnten Editor weiter.
- Wix erzeugt die Seite aus einer Beschreibung deiner Ziele und deines Stils. Danach wechselst du zwischen Anweisungen an den KI-Agenten Aria und Änderungen per Drag-and-drop.
- Jimdo baut mit seiner KI Struktur, Texte, Bilder und Handlungsaufforderungen passend zu deinem Geschäft und richtet sich an Selbstständige und kleine Betriebe.
- Squarespace erzeugt mit Blueprint AI aus einer Beschreibung deines Vorhabens Struktur, Gestaltung und erste Inhalte. Veröffentlichen kannst du nur mit Bezahlpaket.
- IONOS bietet die Erstellung per KI schon in der kostenlosen Demo. Texte, Bilder und Hilfe bei der Suchmaschinenoptimierung per KI gibt es ab dem Paket Plus.
Aufwand: gering. Der erste Entwurf steht nach wenigen Minuten. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: Texte prüfen und umschreiben, eigene Fotos einsetzen, überflüssige Abschnitte streichen.
Kosten: Die kleinsten Bezahlpakete kosten zum Zeitpunkt dieses Beitrags rund 12 bis 17 Euro im Monat, inklusive Mehrwertsteuer und bei jährlicher Zahlung: Jimdo Start 12 Euro, Squarespace Basic 12 Euro (17 Euro bei monatlicher Zahlung), IONOS Starter regulär 12 Euro nach einem vergünstigten Einstieg, Wix Light 16,66 Euro. Ausprobieren kannst du alle vier kostenlos, eine werbefreie Seite mit eigener Domain gibt es nur im Bezahlpaket.
Kontrolle: Gestaltungsspielraum, Funktionen und einen großen Teil der Ladegeschwindigkeit bestimmt der Anbieter. Und die Seite bleibt dort: Wix schreibt in seinem Hilfe-Center selbst, dass eine Wix-Website nur auf den Servern von Wix läuft und nicht zu einem anderen Hoster umziehen kann. Die Domain kannst du extern halten, die Seite nimmst du bei einem Wechsel in der Regel nicht mit.
Grenzen: Sobald du etwas brauchst, das der Baukasten nicht vorsieht, etwa eine Anbindung an deine Warenwirtschaft oder einen Kundenbereich mit eigener Logik, wird es mühsam. Und die KI-Texte klingen ohne deine Nacharbeit wie die aller anderen, die denselben Baukasten nutzen.
Weg 2: Vibe-Coding-Werkzeuge wie Lovable oder Bolt
Vibe Coding heißt: Du beschreibst im Chat, was du willst, und die KI schreibt den Code dafür. Du schaust dir das Ergebnis an und sagst, was anders sein soll, ohne den Code selbst zu lesen. Was hinter dem Begriff steckt und wo er an seine Grenzen kommt, erklärt der Beitrag Was ist Vibe Coding.
Lovable und Bolt sind die bekanntesten Werkzeuge dafür. Beide laufen im Browser, zeigen neben dem Chat eine Vorschau und veröffentlichen die Seite auf Knopfdruck. Anders als beim Baukasten entsteht echter Quellcode. Lovable lässt sich mit GitHub verbinden, Änderungen laufen dann in beide Richtungen. Bolt-Projekte kannst du als Zip-Datei herunterladen oder ebenfalls mit GitHub verbinden. Du kannst also später woanders weitermachen.
Aufwand: gering bis mittel. Der erste Entwurf ist schnell da. Danach hängt alles davon ab, wie genau du beschreiben kannst, was du willst. Vage Anweisungen führen zu vielen Runden, und jede Runde kostet.
Kosten: Abgerechnet wird pro Monat und nach Verbrauch. Lovable Pro kostet 25 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer und enthält 100 Credits, der Business-Tarif 50 Euro. Wie viele Credits eine Änderung verbraucht, hängt von ihrer Komplexität ab; Lovable nennt als Beispiel einen halben Credit, um eine Schaltfläche grau zu färben. Bolt Pro kostet 25 US-Dollar im Monat mit einem Kontingent an Tokens. Kostenlos ausprobieren geht bei beiden, eine eigene Domain gibt es erst ab Pro (Stand: September 2026).
Kontrolle: deutlich mehr als im Baukasten, weil der Code exportierbar ist. Solange du auf der Plattform bleibst, bestimmt sie aber Betrieb, Abrechnung und Arbeitsweise.
Grenzen: Diese Werkzeuge sind für Anwendungen gebaut, für eine reine Firmenwebsite oft mehr als nötig. Und wer nur im Chat arbeitet, sieht nicht, was im Hintergrund entsteht. Sammeln Formulare Daten oder kommt ein Login dazu, hilft die Prüfliste in Vibe-Coding-App vor dem Livegang. Wie sich Lovable, Bolt und andere unterscheiden, zeigt der Vergleich der Vibe-Coding-Tools.
Weg 3: Coding-Agent plus eigenes Hosting
Claude Code von Anthropic und Codex von OpenAI arbeiten nicht im Browser eines Anbieters, sondern auf deinem Rechner, in einem Ordner, den du ihnen freigibst. Du beschreibst die Website, der Agent legt die Dateien an, startet eine Vorschau und ändert, was du ihm sagst. Heraus kommen ganz normale Dateien, die du veröffentlichen kannst, wo du willst. Wie der Einstieg in diese Werkzeuge grundsätzlich aussieht, steht im KI-Fahrplan nach ChatGPT.
Aufwand: mittel. Du installierst ein Programm, legst einen Ordner an und veröffentlichst die Seite am Ende selbst. Programmieren musst du nicht, aber du lernst ein paar neue Begriffe kennen: Hosting, DNS, Repository. Das ist kein Hexenwerk, aber das erste Mal dauert länger als jedes weitere.
Kosten: Claude Code ist im Tarif Claude Pro enthalten, der 17 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung kostet oder 20 US-Dollar bei monatlicher. Codex ist in ChatGPT Plus für 20 US-Dollar im Monat enthalten. Für das Hosting einer einfachen Website gibt es kostenlose Tarife, etwa bei Netlify, dort inklusive eigener Domain mit verschlüsselter Verbindung. Eine .de-Domain kostet bei einem Registrar wie INWX 5,97 Euro im ersten Jahr (alle Preise Stand: September 2026). Das KI-Abo brauchst du nur, solange du an der Seite arbeitest. Die fertige Seite läuft ohne.
Kontrolle: vollständig. Code, Texte und Bilder liegen bei dir, und mit Versionskontrolle lässt sich jede Änderung zurückdrehen, siehe Git für KI-Agenten.
Grenzen: Du bist selbst zuständig, es gibt keinen Support, der dir sagt, warum die Domain nicht erreichbar ist. Und die KI baut, was du beschreibst. Wenn du nicht weißt, was eine gute Website für deine Kunden ausmacht, bekommst du eine schnelle, saubere, aber beliebige Seite.
Schritt für Schritt: Website mit Claude Code erstellen
So gehst du beim dritten Weg vor. Die Anleitung nutzt Claude Code, mit Codex funktioniert sie genauso. Die wichtigsten Handgriffe stehen in der Übersicht Claude-Code-Befehle.
1. Einen Ordner anlegen
Leg einen leeren Ordner an, zum Beispiel „website-neu“, und öffne ihn in Claude Code, über die Desktop-App oder im Terminal. Alles, was zur Website gehört, landet dort. Leg darin einen Unterordner „material“ an und kopiere Logo, Fotos und vorhandene Texte hinein.
2. Die Seite beschreiben
Bevor der Agent etwas baut, schreibst du auf, was die Seite leisten soll. Eine halbe Seite reicht: wer du bist, für wen die Seite ist, was Besucher am Ende tun sollen (anrufen, Termin buchen, Anfrage schicken), welche Unterseiten es gibt, welcher Ton passt und zwei oder drei Websites, die dir gefallen. Leg das als Datei „briefing.md“ in den Ordner.
Noch besser: Lass dich interviewen. „Stell mir so lange Fragen zu meiner Firma und meinen Kunden, bis du die Website planen kannst, und fang erst dann an.“ Das spart die Runden, in denen der Agent in die falsche Richtung baut. Warum eine saubere Beschreibung am Anfang so viel ausmacht, erklärt Spec-Driven Development.
Gib außerdem eine technische Vorgabe mit: „Baue eine schlanke, statische Website ohne Datenbank, schnell ladend und auf dem Handy gut bedienbar.“ Statisch heißt, die Seite besteht aus fertigen Dateien. Das macht sie schnell, günstig im Betrieb und wartungsarm.
3. Inhalte liefern
Der Agent entwirft aus Stichpunkten Texte, aber die Stichpunkte lieferst du: was du anbietest, was dich unterscheidet, für wen du arbeitest. Überarbeite die Entwürfe, bis du jeden Satz einem Kunden am Telefon genauso sagen würdest. Und nimm echte Fotos von dir, deinem Team und deinem Betrieb. Platzhalter sind für den Entwurf in Ordnung, live gehen sollten sie nicht.
4. Iterieren
Bitte den Agenten, eine lokale Vorschau zu starten, und geh die Seite im Browser Abschnitt für Abschnitt durch. Gib Rückmeldung so konkret wie möglich: nicht „wirkt noch nicht richtig“, sondern „die Überschrift ist zu lang, der Knopf für die Anfrage muss weiter nach oben“.
Schau dir jede Runde auch auf dem Handy an, denn Google verwendet für Indexierung und Ranking die mobile Version einer Seite. Lass den Agenten nach jedem guten Zwischenstand eine Version sichern. Wer die Gestaltung lieber erst visuell festlegt, kann den Entwurf mit Claude Design bauen und an Claude Code übergeben, wie in Design mit Claude erstellen beschrieben.
5. Veröffentlichen
- Hosting-Dienst: Netlify oder Vercel veröffentlichen die Seite direkt aus einem GitHub-Repository, bei jeder Änderung automatisch. Netlify hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif, Vercel einen kostenlosen Hobby-Tarif und einen Pro-Tarif für 20 US-Dollar im Monat.
- Vorhandener Webspace: Hast du bei deinem Hoster ohnehin Speicherplatz, bereitet der Agent die Dateien so vor, dass du sie nur hochlädst.
- Eigener Server mit einer Verwaltungsoberfläche wie Coolify. So läuft auch diese Website. Das lohnt sich, wenn du dort weitere Dinge betreiben willst, siehe Claude Code auf einem VPS.
Der Agent führt dich durch jeden dieser Wege, wenn du ihn bittest, jeden Schritt zu erklären. Passwörter und Zugangsdaten gibst du selbst im jeweiligen Dienst ein, nicht im Chat.
6. Die Domain verbinden
Hast du noch keine Domain, registrierst du sie bei einem Registrar oder direkt beim Hosting-Dienst. Dann trägst du in der Domainverwaltung die DNS-Einträge ein, die der Hosting-Dienst nennt. Das Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung richten Netlify oder Coolify automatisch ein. Bis die Änderung überall angekommen ist, können einige Stunden vergehen.
Ein Hinweis, der viel Ärger erspart: Wenn über deine Domain auch deine E-Mails laufen, änderst du nur die Einträge für die Website und lässt die für die Mail unangetastet. Sonst kommen am nächsten Morgen keine Mails mehr an.
Was die KI gut kann und was nicht
Egal welchen Weg du wählst, die Arbeitsteilung zwischen dir und der KI ist immer dieselbe.
Was die KI gut kann:
- Struktur. Welche Unterseiten, welche Abschnitte, in welcher Reihenfolge. Für typische Firmenwebsites kennt die KI bewährte Muster.
- Entwürfe für Texte. Aus Stichpunkten werden lesbare Absätze, aus einem langen Text eine knappe Fassung.
- Gestaltung. Farben, Schriften, Abstände, Aufbau für Handy und Desktop. Ordentlich und stimmig ist die Regel, eigenständig eher die Ausnahme.
- Technik. Sauberer Code, kurze Ladezeiten, Angaben für Suchmaschinen, Formulare. Genau der Teil, für den du früher jemanden gebraucht hast.
Was die KI nicht kann:
- Deine Positionierung festlegen. Für wen du arbeitest und warum man dich statt des Wettbewerbers nehmen sollte, muss von dir kommen. Die KI formuliert es besser, aber sie erfindet es nicht. Und wenn doch, ist es beliebig.
- Echte Referenzen liefern. Eine KI füllt Lücken gern mit plausibel klingenden Kundenstimmen und Zahlen. Prüf jeden Satz, der eine Tatsache behauptet, und streich alles, was du nicht belegen kannst.
- Fotos von deinem Betrieb machen. Ein ordentliches Handyfoto deines echten Teams wirkt glaubwürdiger als jedes generierte Bild aus einer makellosen Werkstatt.
- Entscheiden, was du anbietest. Welche Leistung oben steht und ob Preise sichtbar sind, sind Geschäftsentscheidungen.
Die Faustregel: Die KI übernimmt das Handwerk, du lieferst die Substanz. Eine Website, bei der beides von der KI stammt, erkennst du daran, dass sie genauso gut zu jedem deiner Wettbewerber passen würde.
Damit die Seite gefunden wird und schnell lädt
Eine Website, die niemand findet, ist eine Visitenkarte in der Schublade. Die Grundlagen sind überschaubar, auf allen drei Wegen umsetzbar, und Google beschreibt sie in seiner eigenen Dokumentation erstaunlich klar.
- Titel je Seite. Jede Unterseite braucht einen eigenen, beschreibenden Titel. Google rät ausdrücklich von wiederholten Standardtiteln und vagen Bezeichnungen wie „Home“ ab. Also nicht „Startseite“, sondern etwa „Elektroinstallation und Photovoltaik | Firmenname“.
- Beschreibung je Seite. Die Meta-Beschreibung ist der kurze Text unter dem Titel in den Suchergebnissen. Google nutzt sie, wenn sie den Inhalt treffender zusammenfasst als ein Auszug aus der Seite. Schreib für jede Seite eine eigene, keine Aneinanderreihung von Suchbegriffen.
- Überschriften. Eine klare Hauptüberschrift je Seite, darunter Zwischenüberschriften, die sagen, worum es geht.
- Ladezeit. Google misst die Nutzererfahrung unter anderem mit den Core Web Vitals. Als gut gilt zum Beispiel, wenn der größte sichtbare Inhalt innerhalb von 2,5 Sekunden geladen ist. Ein typischer Bremsklotz sind riesige Fotos direkt aus der Kamera, die der Agent verkleinern und umwandeln kann.
- Mobil. Auf dem Handy muss alles da sein und funktionieren: Texte lesbar ohne Zoomen, Knöpfe groß genug, Telefonnummer antippbar.
- Sprechende Adressen und Bildbeschreibungen. „/leistungen/photovoltaik“ statt „/seite-7“, und zu jedem Bild ein kurzer Alternativtext, der beschreibt, was zu sehen ist.
Gib dem Agenten am Ende immer den Auftrag: „Prüfe alle Seiten auf Titel, Beschreibungen, Überschriften, Bildgrößen und Alternativtexte und zeig mir, was fehlt.“
Und zwei Erwartungen solltest du zurechtrücken. Änderungen zeigen sich laut Google mal nach einigen Stunden, mal erst nach mehreren Monaten. Und saubere Technik ist die Voraussetzung, nicht der Grund, warum dich jemand findet. Der Grund sind Inhalte, die die Fragen deiner Kunden beantworten.
Welcher Weg zu dir passt
- Baukasten, wenn du schnell eine solide Seite willst und dich um nichts Technisches kümmern möchtest. Für viele kleine Betriebe ist das die vernünftigste Wahl.
- Vibe-Coding-Werkzeug, wenn die Seite mehr können soll als ein Baukasten, zum Beispiel einen Rechner oder einen einfachen Konfigurator, und du nichts installieren willst.
- Coding-Agent, wenn du die Seite dauerhaft selbst in der Hand haben willst, keine monatliche Plattformgebühr zahlen möchtest oder ohnehin mit Claude Code oder Codex einsteigen willst. Die eigene Website ist dafür ein sehr gutes erstes Projekt, weil du das Ergebnis sofort siehst.
Soll aus der Website mehr werden, etwa ein Kundenportal mit Login oder eine Anbindung an dein CRM, wird aus dem Wochenendprojekt Software. Was sich dann ändert, steht in Vom Vibe-Coding-Prototyp zur echten Software. Solche Vorhaben setze ich im Rahmen meiner KI-gestützten Softwareentwicklung um.
Häufige Fragen
Kann ich eine Website mit KI kostenlos erstellen?
Ausprobieren ja, dauerhaft mit eigener Domain kaum. Baukästen und Vibe-Coding-Werkzeuge haben kostenlose Einstiege, eine eigene Domain gibt es dort aber erst im Bezahlpaket. Am günstigsten im Betrieb ist der Weg mit dem Coding-Agenten: Nach dem Bau zahlst du oft nur noch die Domain und je nach Anbieter einen kleinen Hosting-Tarif.
Wie lange dauert es, eine Website mit KI zu erstellen?
Der erste Entwurf steht auf allen drei Wegen nach Minuten. Bis zur fertigen Seite vergehen trotzdem eher Tage, weil Texte, Fotos und Entscheidungen Zeit brauchen. Die Technik ist inzwischen der schnellste Teil, die Inhalte sind der langsamste.
Straft Google Websites ab, die mit KI erstellt wurden?
Nicht, weil sie mit KI entstanden sind. Google verlangt Genauigkeit, Qualität und Relevanz, egal wie ein Inhalt entsteht. Massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert für Leser verstoßen dagegen gegen Googles Spam-Richtlinien. Für eine Firmenwebsite mit echten Inhalten ist das kein Thema.
Brauche ich Programmierkenntnisse für Claude Code oder Codex?
Nein. Du musst beschreiben können, was du willst, und beurteilen können, ob das Ergebnis passt. Was du nicht verstehst, erklärt dir der Agent auf Nachfrage.
Fazit
Eine Website mit KI zu erstellen, ist keine Frage mehr des Ob, sondern des Wie. Der Baukasten ist der bequemste Weg, das Vibe-Coding-Werkzeug der flexiblere, der Coding-Agent der mit der meisten Kontrolle und den geringsten laufenden Kosten.
Was den Unterschied macht, liefert keine KI: eine klare Aussage, für wen du arbeitest, echte Referenzen, echte Fotos und die Entscheidung, was du eigentlich verkaufen willst. Wer das vorher aufschreibt, bekommt auf jedem der drei Wege eine gute Seite. Wer es auslässt, bekommt auf jedem Weg eine beliebige.
Wenn du herausfinden willst, wo KI in deinem Betrieb über die Website hinaus den größten Hebel hat, mach den KI-Potenzial-Check. Soll aus der Website ein Kundenportal oder ein internes Werkzeug werden, schau dir meine Softwareentwicklung an. Und wenn du lieber direkt sprichst: In der kostenlosen Prozessanalyse schauen wir uns dein Vorhaben gemeinsam an.